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Die Hamburger INFO AG hat eines der modernsten Hochleistungs-Rechenzentren Deutschlands errichtet. Auf 4.500 Quadratmetern, ausgestattet mit neuester Technik, erfüllt der IT Outsourcing Dienstleister höchste Anforderungen an die Sicherheit, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der IT namhafter Unternehmen, wie Reemtsma, SIGNAL IDUNA, SPIEGEL Verlag, Tchibo und ImmobilienScout24. Insgesamt investierte die INFO AG rund 20 Millionen Euro in dieses zukunftsweisende Projekt. „Das neue Rechenzentrum der INFO AG ist eine weitere Bestätigung für Hamburgs Position als einer der dynamischsten Wirtschaftsstandorte in Europa“, erklärte Gunnar Uldall, Senator für Wirtschaft und Arbeit in Hamburg, anlässlich der feierlichen Einweihung des Rechenzentrums. „Mit dem abgeschlossenen Neubau ist aber nicht nur die Grundlage für weiteres Wachstum des Unternehmens geschaffen. Gleichzeitig ist das neue Rechenzentrum der INFO AG auch ein positiver Beleg für die Zusammenarbeit und Partnerschaft der Hamburger Wirtschaft: Für den Neubau setzte die INFO AG ausschließlich auf ca. 20 Hamburger Unternehmen“, betonte Uldall. Wachsende IT-Anwendungen in Unternehmen Ohne einen funktionierenden IT-Betrieb kann ein Unternehmen heute kaum noch etwas bewegen: Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes sind für 84 Prozent aller in Deutschland ansässigen Unternehmen IT-Anwendungen unternehmensrelevant. Rund 59 Prozent aller Unternehmen hatten 2004 eine eigene Homepage, 78 Prozent nutzten das Internet. Immer mehr Kunden, Geschäftspartner, Anleger und nicht zuletzt der Gesetzgeber (KontTraG, Basel II, Sarbanes-Oxley Act, Bundesdatenschutzgesetz) stellen höchste Anforderungen an die Sicherheit und Verfügbarkeit der Daten und die Sicherstellung des Geschäftes. Mit dem neuen Hochleistungs-Rechenzentrum setzt der Outsourcing-Partner INFO AG höchste technische Standards und bietet den Kunden maximale Sicherheit und Verfügbarkeit, die den hohen Anforderungen und der Bedeutung der IT für die heutige Geschäftswelt gerecht werden. Sicher ist sicher Insgesamt wurden 4.000 Quadratmeter Rechenzentrumsfläche neu gebaut. Allein die verarbeitete Betonmenge reicht für zirka 15 Einfamilienhäuser mit Swimmingpool. Der verwendete Betonstahl würde eine Strecke von 550 Kilometern ergeben und mit den innerhalb des Neubaus verlegten Lichtwellen-Kabeln könnte die Erde zirka sieben Mal umrundet werden. Der Zugang in das 12 Meter tief gelegene Rechenzentrum erfolgt über ein mehrstufiges elektronisches Kontrollsystem mit einer Personenvereinzelungsanlage sowie Sicherheits- und Hochsicherheitsbereichen innerhalb der Rechnerhallen. Für die Notfallversorgung gibt es im Endausbau vier Dieselaggregate mit einer Leistung von insgesamt 8.000 Kilowatt Notstrom, ausreichend für den Betrieb von 27.000 Laternen. Mit dem 50.000 Liter Diesel-Vorratstank könnte ein moderner Mittelklasse PKW zweimal die Erde umrunden. Zusätzlich sorgt ein zweiter Standort für maximale Verfügbarkeit: Das neue Rechenzentrum am Grasweg ist über eine redundant ausgelegte Dark-Fibre-Netzwerkverbindung mit einem zweiten Datenzentrum in Hamburg Bahrenfeld verbunden. Im Normalfall werden die Serversysteme über das Hauptrechenzentrum im Grasweg betrieben. Die Daten der unternehmenskritischen Systeme werden permanent über eine Lichtwellenleiterverbindung in das andere Rechenzentrum gespiegelt. So wird die Verfügbarkeit und Sicherheit der Systeme erheblich erhöht. Darauf vertrauen auch die Kunden. „Durch die neuen technischen Kapazitäten und die verbesserte Infrastruktur haben wir bereits große und mittelständische Unternehmen als neue Kunden hinzugewonnen. Die INFO AG und damit auch unsere Kunden sind mit dem neuen RZ optimal für die Herausforderungen der Zukunft aufgestellt“, berichtet Ernst Müller, Vorstandsvorsitzender der INFO AG.
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