INFO AG
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Die INFO AG hat für Steria Mummert Consulting eine zentralisierte Datensicherung und Backupinstanz  sowie ein digitales Archiv aufgebaut. Die modernisierte Datensicherung ist einfacher zu warten, arbeitet schneller und entlastet die Leitungen des Steria Mummert Consulting Netzwerks um rund 20 Prozent. Alle Lotus Notes Datenbanken, File Server und SAP-Systeme werden automatisch gesichert, alle E-Mails zentral archiviert. Archivdaten können zu jeder Zeit schnell und komfortabel über eine Volltextsuche recherchiert werden. Zum Einsatz kommen die IBM Produkte Tivoli Storage Manager und IBM DB2 Content Manager. 

Aus Wissen werden Werte

Steria Mummert Consulting ist einer der führenden Anbieter von Management- und IT-Beratung in Deutschland. Rund 1.500 Mitarbeiter an 10 Standorten kümmern sich um Beratung, Systemintegration und den Betrieb kompletter Geschäftsprozesse. Steria Mummert Consulting ist Teil der französischen Steria-Gruppe, die weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiter beschäftigt und zu den Top 10 der IT Serviceanbieter gehört. Im Zeitalter digitaler Datenströme wird ein Großteil der unternehmensweiten Informationen in Dokumenten und E-Mails auf Computerservern gespeichert. Das zeitnahe Bereitstellen dieser Informationen ist inzwischen einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren. Vor dem Hintergrund der wachsenden Datenflut hat Steria Mummert Consulting eine umfassende Neukonzeption seiner Datensicherung und -archivierung vorgenommen und die INFO AG mit der technischen Umsetzung beauftragt. 

Zentralarchiv

Die manuelle Administration des alten Backup-Systems war zeitaufwändig, und die Zugriffsgeschwindigkeit nahm aufgrund der wachsenden Datenflut immer mehr ab. Das Archivierungssystem sollte zudem im Hinblick auf künftige Regelungen ausgebaut werden. Daher hat sich Steria Mummert Consulting vorgenommen, den gesamten E-Mail-Verkehr von täglich rund 80.000 E-Mails so zu archivieren, dass Geschäftsvorfälle zu jeder Zeit nachvollziehbar sind. 

Rationalisierte Datensicherung mit IBM Tivoli Storage Manager

Das Team der INFO AG implementierte eine ausfallsichere Infrastruktur, bei der die Datensicherung grundsätzlich durch externe Hardware-Systeme durchgeführt wird. Die Daten der Standorte außerhalb der Hamburger Zentrale werden auf dem Storage-Server der Hamburger Zentrale von Steria Mummert Consulting gesichert; die Geschäftsstellen und Abteilungen in Hamburg sichern ihre Daten wiederum auf einem physisch getrennten, externen Hardware-System. Anstelle der veralteten Backup-Lösung ArcServe implementierten die Berater der INFO AG eine vollautomatisierte Datenmanagement-Lösung auf Basis des Tivoli Storage Managers von IBM. Anwender können den Backup-Prozess dezentral verwalten; ihnen stehen Funktionen für Backup, Restore, Archivierung und Suche zur Verfügung. Der IBM Tivoli Storage Manager speichert die Daten sämtlicher Fileserver (Netware, Linux, Windows) und die Mails des Mailservers IBM Lotus Domino in einer eigenen Datenbank. Alle Daten werden täglich an zentraler Stelle auf Bändern des Typs LTO3 gesichert. Bespielte Bänder werden aus Sicherheitsgründen jeden Tag an einer anderen Stelle aufbewahrt. Das Modul "Copy Pool" des IBM Tivoli Storage Managers erstellt darüber hinaus eine Datenkopie. Die Client/Server-Architektur des Tivoli Storage Managers benötigt weitaus weniger Hardware-Ressourcen als das Vorgängersystem, so dass im Steria Mummert Consulting Netzwerk mehr Bandbreite für andere Aufgaben zur Verfügung steht. 

Aktive Archivierung mit IBM DB2 Content Manager

Als zentrale Archivierungsinfrastruktur kommt der IBM DB2 Content Manager zum Einsatz. IBM DB2 Content Manager ist für Single Instance Storage (SIS) ausgelegt, d. h. E-Mail Dokumente sowie dazugehörige Anhänge werden nur einmal auf dem zentralen Archivsystem hinterlegt - die Software ist auf die Zusammenarbeit mit dem IBM Tivoli Manager und mit IBM Lotus Domino optimiert. Das schont die Systemressourcen und steigert die Verarbeitungsgeschwindigkeit und Verfügbarkeit der Daten. E-Mails werden zunächst lokal im so genannten Journal von Lotus Domino gespeichert. Über die Schnittstelle IBM DB2 CommonStore wird jede E-Mail in das Zentralarchiv übernommen, die Lokalkopie wird automatisch gelöscht. 

Schnelles Netz, geringer Speicherbedarf

Die zentralisierte Systeminfrastruktur vereinfacht Wartung und Überwachung. Den Bedarf an Plattenspeicher für Backups hat die INFO AG um rund 20 Prozent reduziert. Anwender greifen auf die archivierten Daten per Browser oder Lotus Notes zu, etwa, um über die intelligente Suche schnell und komfortabel E-Mails und Anhänge zu finden oder Daten zu exportieren. Damit keine Daten in falsche Hände gelangen, überprüft das System bei jedem Login die Zugriffsberechtigung. Die ausführliche Projektdokumentation und die offenen Schnittstellen vereinfachen spätere Erweiterungen. Im Projektverlauf hat unser Team zudem mit klaren Verantwortlichkeiten, Flexibilität und Schnelligkeit überzeugt.

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