INFO AG-Studie 2012: ITK-Perspektiven 2020 – Trendradar Mittelstand
Der deutsche Mittelstand sieht sich für die Zukunft gerüstet - erfolgreiche Unternehmen nutzen moderne ITK-Infrastrukturen
Unternehmenslenker im deutschen Mittelstand sind sich einig, dass die technologischen Anforderungen am Arbeitsplatz zukünftig immer schnelleren Veränderungen unterliegen. Die große Mehrheit der Unternehmen sieht sich aktuell schon gut gerüstet: 90 Prozent arbeiten bereits mit einer modernen IT-Landschaft, die regelmäßig erneuert und den steigenden Anforderungen angepasst wird.
Die Unternehmen wollen durch die Nutzung von Geschäftsprozessen als Service profitieren. Bei jedem dritten 34 Prozent der Geschäftsführer existiert der Wunsch, einen universellen Dienstleister zu beschäftigen. Sie sehen es als großen Vorteil, wenn alle Leistungen aus einer Hand kommen. Bereits heute profitieren Unternehmen von virtuellen Infrastrukturen, hoch verfügbaren Rechenleistungen und Anwendungen als Service.
Der „Arbeitsplatz der Zukunft“ gewinnt zunehmend an Bedeutung
Die Vorstellungen über den „Arbeitsplatz der Zukunft“ sind breit gefächert: Einerseits werden für die Unternehmenslenker Planung und Steuerung der Warenflüsse immer komplexer und die politischen Vorgaben und Regularien auf EU-Ebene nehmen zu. Andererseits verschwimmen die Grenzen zwischen Privat- und Berufsleben immer mehr durch den Einsatz mobiler Endgeräte, traditionelle Strukturen lösen sich auf und die Menschen arbeiten immer häufiger orts- und zeitungebunden. 79 Prozent der mittelständischen Unternehmen sehen in der praktischen Ausgestaltung des Megatrends „Arbeitsplatz der Zukunft“ Optimierungsbedarf und arbeiten daran.
Megatrend „Mobilität“ beflügelt die Umsetzung moderner Arbeitsplätze
Breite Übereinstimmung herrscht bei mittelständischen Unternehmen darüber, dass der Einsatz mobiler Endgeräte ebenso wichtig wie fortschreitend ist: 84 Prozent setzen bereits heute auf den Einsatz mobiler Endgeräte, 76 Prozent wollen zukünftig speziell den Einsatz von Smartphones und Tablet PC forcieren.
Die Investitionsbereitschaft scheint groß, die Akzeptanz der „Consumerization“ ebenso: Fast jeder dritte befragte Geschäftsführer erlaubt seinen Mitarbeitern die Nutzung von privaten Endgeräten für Geschäftliches. „Bring Your Own Device“ (BYOD) hat sich als gängiger Begriff etabliert – mobile Engeräte mit immer mehr Leistungs- und Anwendungsmöglichkeiten werden zu neuen Statussymbolen, die die Attraktivität von Unternehmen für künftige Mitarbeiter mitbestimmen.
Mehr Flexibilität und eine optimale IT-Auslastung beschäftigen die IT Verantwortlichen sowie externe Dienstleister
Durch den gezielten und individuellen Einsatz von cloudbasierten Services ist es möglich, den Anteil der Kosten des ITK-Betriebs zukünftig noch viel weiter zu reduzieren. Vertraut sind die neuen Cloud-Services ohnehin aus dem privaten Bereich durch Internetangebote wie Web-Mail, XING, Facebook, Amazon oder Ebay. Doch kein Unternehmen verlagert alles in die Cloud. Vielmehr werden aktuell einzelne Anwendungen und IT-Ressourcen zur Unterstützung von Buchhaltung, Warenwirtschaft, Vertrieb, Einkauf, Logistik oder IT auf externe Server ausgelagert.


